Eine Stunde von Montreal entfernt ist dieser Snowtubing-Park ein Winterklassiker. Wir waren Mitte März dort und zeigen, für wen sich der Preis wirklich lohnt.

Wir besuchten den Park an einem milden Wochenende Mitte März bei -5 °C. Gegen Ende der Saison waren einige Attraktionen bereits geschlossen, die wichtigsten Erlebnisse konnten wir jedoch testen.

Anfahrt und Parken

Von Montreal fährt man über die Autoroute 15 Richtung Norden. Die Beschilderung ist klar, vor Ort gibt es einen großen kostenlosen Parkplatz.

Snowtubing im Domaine des Pays d’en Haut

Tickets und enthaltene Erlebnisse

Die Preise richten sich nach Alter und Aufenthaltsdauer. Angeboten werden Tickets für zwei Stunden, vier Stunden oder den ganzen Tag.

Angebot Enthalten Unser Rat
Adrenaline Tubing, Rafting, Tornado und schnelle Abfahrten Zwei Stunden reichen, bevor die Treppen anstrengend werden
Tornado & Rafting Gruppenreifen und Hügel der Stufe eins Gut für Gruppen und Familien mit jüngeren Kindern
Classic Tubing Einzelreifen auf Stufe eins Unterhaltsam, aber mit kürzeren Abfahrten

Wir kauften das vierstündige Adrenaline Experience. Im Rückblick hätten zwei Stunden genügt, um die wichtigsten Hänge zu fahren und unsere Beine ordentlich zu fordern.

Kleidung und Verleih

Auf den schnellen Abfahrten ist ein Helm sehr zu empfehlen und kann ausgeliehen werden. Eine Skibrille schützt vor aufgewirbeltem Schnee. Im Shop gibt es vergessene Handschuhe, Schlauchschals und Thermosocken.

Schneehose, Winterstiefel und eine normale Winterjacke waren für uns ausreichend. Wasserdichte Kleidung ist wichtig, denn durch den wiederholten Kontakt mit Reifen und Schnee wird die Hose selbst bei -5 °C schnell nass.

Welche Abfahrten bieten wirklich Adrenalin?

Bei Stufe eins bringt ein Förderband die Besucher nach oben. Die kurzen, sanften Hänge eignen sich gut für Kinder. Zu den schnelleren Pisten steigt man zusätzliche Treppen hinauf und trägt den eigenen Reifen. Wegen der Geschwindigkeit sind Einzelfahrten dort teilweise nicht erlaubt. Genau diese Abfahrten waren unsere Favoriten.

Rafting und Tornado machten einmal Spaß, rechtfertigten für uns aber nicht den Aufpreis. Das meiste Adrenalin boten die schnellen Tubing-Hänge mit Treppenzugang.

Infrastruktur, Essen und Fazit

Toiletten und Ruhebereiche sind gut, die Auswahl beim Essen ist dagegen begrenzt. Wir empfehlen, eine eigene Mahlzeit mitzubringen.

Insgesamt ist der Park ein positives Wintererlebnis in den Laurentiden, für uns aber eher ein einmaliger Besuch. Im Januar und Februar ist die Chance am größten, dass alle Pisten geöffnet sind. Der März bringt angenehmere Temperaturen, dafür steigt das Risiko von Teilschließungen.

Unsere praktische Formel: zwei Stunden buchen, zuerst die hohen Tubing-Hänge fahren und eigenes Essen einpacken.